Häufig gestellte Fragen

1. Muss ich für eine Teilnahme am Urlaubsseminar Vorkenntnisse über das Werk Ein Kurs in Wundern haben?



Nein, Vorkenntnisse sind nicht nötig. Es gibt immer wieder Teilnehmer, die noch gar nichts oder nur sehr wenig von den Inhalten dieses Buches wissen. Aber sie sind offen für eine ganz andere Sicht, wenn es um das große Thema „Gott, Mensch und Welt“ geht. Und sie wollen ehrlich hinschauen und das Urproblem, um das sich alles hier in dieser Welt dreht, verstehen lernen. Denn wer verstanden hat, der kann neu wählen und anders zu leben beginnen.



 

2. An welche Altersgruppen richtet sich das Seminar?



Das Mindestalter ist 18 Jahre. Nach oben besteht keine Grenze, solange ein Mensch geistig klar ist und neue Impulse aufnehmen möchte. Auch noch kurz vor dem körperlichen Tod halte ich solch ein Seminar für sehr sinnvoll, denn das Wissen wird der weiteren Orientierung nach dem Verlassen des Körpers sehr dienlich sein. 



Grundsätzlich ist es hilfreich, wenn jemand schon ein gutes Stück „normales Leben“ absolviert hat. Man muss sich und die Welt mit allen Hoffnungen und Enttäuschungen kennen gelernt haben, um überhaupt die Notwendigkeit einer völlig anderen Orientierung zu spüren. Immer mehr Menschen stellen sich angesichts des ganz normalen Wahnsinns dieser Welt die Frage, was das Ganze hier überhaupt soll und wo der Ausgang aus diesem verrückten Theater zu finden ist. Doch für solche Fragen braucht es meist einen gewissen Leidensdruck. Solange die Welt für einen Menschen noch bestens funktioniert, besteht kein Anlass, sie infrage zu stellen. Dann braucht er auch solch ein Seminar nicht.

3. Was genau machen wir im Seminar?



Es werden die Inhalte der Geistesschulung EKIW anschaulich durch Wort und Bild und über die Aufstellungsarbeit – Personen im Raum stehen für die geistigen Prinzipien wie Ego, SELBST, Beobachter/Entscheider und Heilung – vermittelt. Wir machen gemeinsam Übungen und nehmen Haltungen ein, um innere Hindernisse aufzulösen und um dem Fluss der Heilkraft den Weg freizumachen. Auch die persönlichen Anliegen der TeilnehmerInnen werden im Rahmen der Aufstellungsarbeit angeschaut und es wird nach Lösungsbildern gesucht.



Die Nachmittage dienen der Ruhe, Sammlung, Entspannung und auch dem genussvollen Wohlergehen. Wir werden mit 3 vegetarischen Mahlzeiten verwöhnt und genießen Spaziergänge auf dem Landgut, die Thermalquellen von Saturnia oder eine Fahrt ans Meer mit Eis und Cappuccino – wie jeder mag. Abends geht es um Fragen und Antworten und Stille-Übungen.

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4. Wie wirkt das Ganze? Was ist, wenn ich nicht alles verstehe oder nicht daran glaube?



Indem Sie die Inhalte dieses großen Werkes der Spiritualität an sich heranlassen und aufnehmen, beginnt sich dessen heilsame Wirkung in Ihrem Geist zu entfalten. Dafür müssen Sie nicht alle Zusammenhänge verstehen oder gar glauben. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass Sie zunächst nur sehr wenig begreifen werden und gewisse Restfragen auch unbeantwortet bleiben – und trotzdem werden Sie eine heilsame Veränderung in sich erfahren. 



Sie brauchen nur eines mitzubringen: Eine geistige Offenheit, die sich in einer Sehnsucht nach Wahrheit und Befreiung ausdrückt. Wenn Sie zum Beispiel ein homöopathisches Arzneimittel wie Aurum (Gold in homöopathischer Form) einnehmen, braucht es nur die Einnahme des Mittels, um seine Wirkung zu erfahren. Da gibt es nicht viel zu verstehen. Der Prozess des Wirkens des Mittels beginnt dort, wo Sie sich ihm nähern und dann damit in Kontakt kommen. Nur um diesen Vorgang der Mittel- oder Informationsaufnahme geht es. Der Rest geschieht von selbst – jenseits des Denkens.


 

5. Ich möchte nicht in eine Art Sekte oder Abhängigkeit zu anderen Menschen geraten. Womit habe ich es in diesem Seminar zu tun?



Sie haben zunächst einmal mit mir, Reinhard Lier, als Wegweiser zu tun. Ich sehe mich als einen Wahrheitssucher und Interpreten der Geistesschulung von EKIW. Was ich an heilsamen Impulsen empfangen habe, das gebe ich in meinen Seminaren und Beratungen an ernsthaft Suchende weiter. Es geht immer um den einzelnen Menschen und seine Entscheidungsfreiheit. Jeder wählt für sich und muss für seine Wahl die Verantwortung übernehmen. Es geht also nicht um eine Gruppenbildung und Abgabe der Verantwortung. Nur der einzelne Mensch wird von der Geistigen Welt (das sind alle Wesenheiten, die der Wahrheit und Liebe Gottes dienen) angesprochen. Vernimmt er diesen Ruf, begibt er sich auf den Weg der Heilung. Dies geht weit über den körperlichen Tod hinaus. Mein Anspruch ist es immer, für die Ewigkeit zu arbeiten, also das ewige Leben im Blickfeld zu behalten und sich nicht in sehr menschlichen aber egomanen Wunscherfüllungen zu verlieren. Natürlich leben wir hier im Klassenzimmer der illusionären Formenwelt und werden dies auch noch eine Weile lang tun. Aber im Kern geht es immer um einen geistigen Heilungs- und Erlösungsprozess, um von leeren, trügerischen Hoffnungsversprechen der Welt Abschied zu nehmen und um zum geistigen Wahrheitskern in uns zu finden. Denn Frieden gibt es nicht in der Welt sondern nur im Geist, der wir sind. Dies aber hat der Mensch vergessen. Ich habe in mir die Erinnerung an die Geistige Welt erfahren und bin seitdem auf dem Weg der Befreiung. In diesem Sinne gehe ich auf dem Weg zurück in die Vollkommenheit des Geistes mit den Menschen, die auch dieses Ziel haben.



Formal geht diesen Weg jeder durch den Vollzug seines ganz gewöhnlichen Alltags mit normaler Arbeit und den zwischenmenschlichen Beziehungen. Nur so können wir das Klassenzimmer der Welt optimal nutzen. So endet jedes Seminar damit, diesen Weg durch die Welt wieder aufzunehmen und ihn bewusst und sinnvoll zu gestalten. Da sind Gruppenbildungen mit ihren egomanen Gefahrenzonen meist eher hinderlich, obwohl auch sie sein dürfen – denn jede Lebenserfahrung als solche ist wertvoll.



 

6. Es wird unter den Teilnehmern also kein Kontakt aufrechterhalten?



Das entscheiden die Teilnehmer selbst. Ich gebe nur Kontaktlisten an die Teilnehmer raus, wenn es alle wünschen. Ich als Seminarleiter stehe, was die Aufstellungsarbeit der persönlichen Anliegen angeht, im Rahmen der Nachbetreuung auch nach dem Seminar für ca. 6 Monate zur Verfügung (im Preis enthalten). Wenn dann Fragen auftauchen, können sich die Teilnehmer bei mir melden. Ich aber laufe niemandem hinterher, denn ein jeder muss auch wieder von mir frei werden, um bei sich selbst und seiner inneren Führung ankommen zu können.



 

7. Geht es im Seminar auch um Sexualität und sexuelle Praktiken?



Sexualität als ein wichtiges menschliches Thema – wie Geld – wird in seiner vielschichtigen Problematik eingehend dargestellt. Sexuelle Praktiken (z.B. Tantra) werden nicht ausagiert oder dargestellt. Ich empfehle auch den Teilnehmern, untereinander keine sexuellen Beziehungen während des Seminars einzugehen. Wenn sich in solch einem Seminar der eigene Fokus zu sehr auf einen anderen Menschen ausrichtet, dann schmälert dies die innere Selbsterfahrung enorm stark. Man geht buchstäblich von sich selbst – seinem SELBST! – weg und verliert sich in einer romantischen Beziehung. Sollte sich jemand verlieben, so empfehle ich, diese Erfahrung für den Prozess der Selbsterkenntnis zu nutzen. Dabei helfe ich dann gern: Entweder vertraulich unter vier Augen oder in der Offenheit des Gruppenprozesses.



 

8. Darf während des Seminars Alkohol konsumiert werden?



Italien und Wein sind wohl schwer voneinander zu trennen. Ich sehe den Alkoholkonsum während meiner Seminare grundsätzlich nicht gern. Aber ich verstehe, wenn Teilnehmer ein Glas Wein zum Essen genießen wollen. Mir geht es vor allem darum, die Klarheit im Geiste zu bewahren. Erkenne ich, wann ich die Phänomene der Welt habe oder wann sie beginnen, mich zu haben und zu steuern? Das gilt für alle Bereiche. Wir werden das Thema Sucht im Seminar ausgiebig behandeln.



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9. Wie steht es mit einem Joint?



Wer das möchte, der braucht am Seminar nicht teilzunehmen, denn er hat sich schon anders entschieden. Für meine Arbeit braucht es ein gewisses Grundmaß an Nüchternheit. Rauschbesessene Menschen sind verwirrt und können daher nichts Geistiges aufnehmen.



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10. 6 Tage sind eine lange Zeit – und dann noch in einer Gruppe. Ich weiß nicht, ob ich das durchhalte.



Es sind 6 Tage, die Sie verändern werden, wenn Sie einen Wandel wünschen. Der bisherige Weg war offenbar nicht immer ein glücklicher, wenn Sie jetzt die Notwendigkeit einer Veränderung spüren. Jede tiefgreifende Wandlung geschieht in der Seele, im Geist. Insofern wollen wir aufhören, die Welt zu verändern, weil das nicht möglich und auch gar nicht notwendig ist. In diesen 6 Tagen richten wir unseren Geist auf das Wesentliche aus: Auf die Geistige Welt.


Natürlich kann es vorkommen, dass da unangenehme Gefühle und Gedanken aufsteigen und dass man am liebsten den Koffer packen möchte. Doch dieser Impuls kann überwunden werden, wenn wir wirklichen Frieden erleben wollen. Nur wer sich seinem Innenleben mit Hilfe der Geistigen Welt stellt, der kann die inneren Hindernisse überwinden, die ihn vom Frieden trennen. Da sind 6 Tage im Verhältnis zu einem Leben von 30 oder 70 Jahren wenig – und können doch so viel bewirken. Und dabei helfe ich gern.